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| Sonntag, den 27. März 2011 um 22:06 Uhr | |||||||||||||||||||||||||||||||
Die KTG Stadtteilschule in Minden / Dankersen
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Volleyball
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Tanzen |
Yoga |
| Fußball für Mädchen | Tennis | Fitness für Mädchen |
| Fußball für Jungen | Kanu |
Anspannen und Entspannen |
| Handball | Rudern | Leichtathletik |
| Triathlon |
Tauchen | Suchtprävention |
| Mountainbiking | SaltoMortale | |
| Orientierungslauf | Ernährung |
Klassenfahrten mit sportlichem Schwerpunkt
Kanufahren am Sorpesee
Ski- und Snowboardkurs in Österreich
… und sonst noch
Trainingslager Volleyball
Bau einer Beachvolleyballanlage
Bau einer Kletterwand
Trainerausbildung in Jahrgang 8
Teilnahme an Meisterschaften und Turnieren
Unsere Kooperationspartner sind:
Die KTG Stadtteilschule in Minden / Dankersen hat sich auf den Weg gemacht, den Unterricht zu öffnen. Der dozierende Lehrer ist Vergangenheit. Dem Schüler muss in vielfältiger Weise die Gelegenheit gegeben werden, selbst zu entscheiden, was er wann wie lernen sollte. Den Schülern werden mittels Selbstdiagnosetests ihre individuellen Stärken und Defizite verdeutlicht. Mithilfe von geeigneten Materialien, die unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und Zugangsmöglichkeiten beinhalten, haben sie dann die Gelegenheit, diese Stärken auszubauen und Defizite auszugleichen. Wochenarbeitspläne, Freiarbeitsmaterialien, Portfolios und einiges mehr werden kontinuierlich im Unterricht eingesetzt. Zentraler Vorteil dieser Arbeitsformen ist, dass der Lehrer, der nicht vom Vortrag an die Tafel gebunden ist, sich frei im Klassenraum bewegen kann, um einzelnen Schüler Anregungen und Hilfen zu geben. Der Lehrer versteht sich als Initiator und Helfer. Selbstverständlich finden auch weiter, an geeigneter Stelle Unterrichtsgespräche und Lehrervorträge statt.

Lernbüros finden in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik statt. Hier werden die Kinder auf der Grundlage von Kompetenzrastern, Diagnosetests und Checklisten unterrichtet. Der Unterricht findet grundsätzlich, aber nicht ausschließlich in der oben beschriebenen offenen Form statt.
In den Lernwerkstätten finden die Schwerpunkte der Schwerpunktklassen statt. Es besteht für die Kinder in den geschlossenen Werkstätten eine Wahlpflicht, in den offenen Werkstätten eine Wahlmöglichkeit. So wählen Kinder der Sportklasse am Donnerstag in der 7. und 8. Stunde verbindlich aus 4 Sportangeboten aus. Kinder der Musik/Kreativ- und der Englischklasse müssen die Wahl aus 4 Angeboten treffen. Im den offenen Werkstätten am Mittwochnachmittag und in den Mittagspausen dürfen die Kinder aus 10 freiwilligen Angeboten auswählen. Hier können „Sportkinder“ auch Englisch oder Musik, „Musikkinder“ auch Sport usw. betreiben.
Im Projektunterricht werden die Fächer Naturwissenschaften, Gesellschaftslehre und Religion unterrichtet. In einem Zeitfenster von ca. vier Wochen müssen die Kinder mehrmals im Jahr die Basiskompetenzen von jeweils einem Teilgebiet der drei Fächer erlangen. Darüber hinaus müssen sie sich selbstständig, aber vom Fachlehrer gestützt, Themenbereiche suchen, die sie vertiefen wollen. Wann der Schüler seine Aufgaben im Rahmen der vier Wochen erledigt, ist seine Entscheidung.
Die Freiarbeitssituationen werden immer wieder ergänzt durch Phasen des Klassenunterrichts, in denen häufig auftretende Fragen und Probleme thematisiert werden. Durch geeignete pädagogische Maßnahme stellen die Fachlehrer jederzeit sicher, dass sich Kinder nicht völlig aus dem Lerngeschehen heraushalten. Individuelle Pausen allerdings sind erwünscht.
Jedes Kind der KTG Stadtteilschule in Dankersen kann in mindestens zwei Projektwochen im Schuljahr lernen und forschen. Hier soll den Kindern die Gelegenheit gegeben werden, einmal ohne Pausenzeichen, Fach- und Lehrerwechsel an einem Schwerpunktthema zu arbeiten. Die Ergebnisse des Lernens werden in jedem Fall der Schulöffentlichkeit, in vielen Fällen auch der Öffentlichkeit präsentiert. Die Projekte sind immer an die Schwerpunkte der Schule und an übergeordnete Themen aus dem Fachunterricht gebunden.
„Wir haben uns auf den Weg gemacht…“
Unser Ziel ist es, dass Schüler selbstbestimmt und eigenverantwortlich arbeiten. Lehrer und externe Fachleute sind Ideengeber, Helfer und Lenker. Viele unserer Vorhaben funktionieren bereits, andere stocken noch oder sind noch nicht ausgereift. Bis 2013 wollen wir erreicht haben, dass die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen in Selbstlernzentren unter den oben beschriebenen Bedingungen arbeiten und lernen.
Hier besteht ein geeignetes Konzept, das in Kürze an dieser Stelle veröffentlicht wird.
Hier besteht ein geeignetes Konzept, das in Kürze an dieser Stelle veröffentlicht wird.
Leistungsdiagnostik ist gut und sinnvoll, wenn sie in erster Linie dazu dient, vorhandene Stärken zu entwickeln und Defizite aufzuarbeiten. Es erscheint im Hinblick auf eine gelungene Entwicklung von Kindern und Jugendlichen und im Hinblick auf das Funktionieren eines Staates sinnlos, Kinder auszusortieren und abzuschreiben. An der KTG Stadtteilschule in Dankersen muss kein Kind Angst haben, in diesen Strudel von Misserfolg und Herabsetzung zu geraten. Generell sollen sich alle Schüler so wohl fühlen, dass sie in Ruhe und ohne Furcht und Zukunftsängste lernen können. Jedem Kind wird bis zum Erreichen seiner Abschlussklasse die Chance gegeben, ein individuell optimales Lernergebnis, in Form von Kompetenzen und Abschlüssen, zu erlangen.
Unsere Schule ist ein Modell dessen, wozu sie erziehen soll: Eine demokratische Schule, in der möglichst viele an Entscheidungsprozessen beteiligt sind und in der sie zusammen ein vielfältiges, vertrauensvolles schulisches Miteinander gestalten.
Unsere Schüler kommen in der Klasse 5 aus dem relativ geschützten Raum der Grundschule zu uns. Diesen Schutz und ein hohes Vertrauen in ihre Lehrer sollen die Kinder nicht verlieren. Deshalb haben die Kinder in den Jahrgängen 5 und 6 mindestens 15 Unterrichtstunden in der Woche bei ihren beiden Klassenlehrern. Damit sich die Kinder geschlechtsspezifische Vorbilder suchen können, leiten immer eine Frau und ein Mann gemeinsam eine Klasse (Ausnahmen gibt es nur, wenn das Kollegium diese Konstellation nicht ermöglichen kann). Die doppelte Klassenleitung ist bis zur Klasse 7 bindend. Einer der Klassenlehrer begleitet die Kinder von der 5 bis zur 10!
Alle Klassenlehrer eines Jahrgangs treffen sich regelmäßig zu Besprechungen und Konferenzen im Jahrgangsteam. Diese Kollegen haben auch ihre Arbeitsplätze in gemeinsamen Teamzimmern. So werden zeitnahe Absprachen gewährleistet und Kommunikationswege verkürzt.
Ohne die Mitarbeit der Eltern in Schule und Erziehung muss Schule wirkungslos bleiben. Kinder benötigen bei aller notwendigen Freiheit eine klare Linie, die von allen Erwachsenen im besten Sinne vertreten wird. Wir binden die Eltern der uns anvertrauten Kinder von Anfang an in unsere Schule ein. Wir informieren und beraten und zeigen den Eltern Wege auf, in der Schule tätig zu werden. Wir machen das z.T. hohe Spezialistenwissen einzelner Eltern für die Bildung und Erziehung der Kinder und Jugendlichen nutzbar. Dies geschieht in gemeinsamen Projekten, Lernwerkstätten und im Projektunterricht.
Neben den Eltern gibt es zahllose außerschulische Experten, die über hohe Kompetenzen verfügen, die in dieser Form nicht in Schule vertreten sind. Diese Kompetenzen machen wir uns, zum gegenseitigen Nutzen, zueigen. Unsere Divise lautet: „Fachleute zu den Kindern – Kinder zu den Fachleuten!“
Jedes Kind kann um 7.45 Uhr in die Schule kommen. Dann sind Lehrer da, die sich gemeinsam mit den Kindern auf den Tag einstimmen. Der Unterricht beginnt für alle um 8.00 Uhr.
Feste
Kinder und Jugendliche leisten viel. In der Schule und außerhalb der Schule. Diese Leistungen müssen anerkannt werden, wenn Kinder und Jugendliche selbstbewusst ihre Zukunft gestalten sollen. Im Zentrum unserer Schule steht das Fest. Hier kann jedes Kind Ergebnisse seines Lernens und Arbeitens präsentieren. Es finden in jedem Jahr mindestens zwei dieser Feste für jeden Jahrgang, möglichst aber jahrgangsübergreifend, statt.
Ein „Fest“ findet in jeder Woche statt. In den letzten beiden Stunden am Freitag trifft sich der gesamte Jahrgang zum Plenum. Hier werden Anliegen der Schüler, oder auch der Lehrer, besprochen. Kinder zeigen, was sie in der Woche im Unterricht, oder auch zu Hause, erarbeitet haben. Jedes Plenum beginnt mit einem Jingle und endet mit einem gemeinsamen Lied. Auch hier wird die Gemeinsamkeit mehrerer Jahrgänge angestrebt.
Voller Bauch studiert nicht gern – ein leerer aber auch nicht. Jedes Kind muss täglich eine warme Mahlzeit erhalten. Die an die KTG angeschlossene Mensa leistet hier einen wertvollen Beitrag. Hier kann jedes Kind für ca. 3 € zu Mittag essen.
Unsere Schulregeln sind von den Schülern entwickelte Wohlfühlregeln. Gemeinsam haben die Kinder und Jugendlichen mit ihren Lehrern überlegt, welche Regeln vereinbart werden müssen, damit jeder zufrieden und ohne Angst an der KTG Stadtteilschule in Dankersen leben und lernen kann. Jeder neue Jahrgang 5 wird am Entwurf des Regelwerks beteiligt.
Alle Kinder haben verlässlich eine Stunde Mittagspause. In dieser Zeit können sie in der Mensa essen. Außerdem gibt es verschiedene Freizeitangebote zum Austoben und Entspannen.
Die Freizeitangebote sind so angelegt, dass sie möglichst viele Interessen abdecken. Ihren Bewegungsdrang können die Kinder und Jugendlichen bei Sportangeboten in der Turnhalle oder im Außenbereich der Schule befriedigen. Kinder die Ruhe brauchen gehen in die Teestube, die Bibliothek oder den Entspannungsraum. Außerdem können die Kinder und Jugendlichen im Technikbereich werkeln, musizieren oder den Schulgarten anlegen und pflegen.
Verlässlicher Ganztag
Jedes Kind kann an den Tagen Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 7.45 Uhr bis 15.00 Uhr in der Schule bleiben. Am Dienstag endet der Unterricht um 13.15 Uhr. An einigen Tagen können die Kinder an freiwilligen offenen Lernwerkstätten teilnehmen.
Hausaufgaben haben wenig Nutzen. Im Wesentlichen profitieren Kinder, die sehr leistungsstark in der Schule sind und die vor allem Eltern haben, die zu Hause helfen können. Unsere Kinder sind von 7.45 – 15.00 manchmal bis 17.00 Uhr in der Schule. Deshalb: Hausaufgaben werden nur in Ausnahmefällen aufgegeben. Aufgaben für zu Hause werden nur dann aufgegeben, wenn dies unausweichlich ist – etwa das Vokabelnlernen für den Spracherwerb Englisch. Mittelfristig suchen wir auch für den Englischunterricht nach Alternativen zum häuslichen Lernen.
Die Berufsvorbereitung findet bei uns von Anfang an statt. Wir kooperieren mit hochrangigen Unternehmen, sodass die Kinder unserer Schule von Beginn an altersangemessenen Zugang zur Berufswelt erhalten. Selbstverständlich gibt es umfassende und sinnvoll strukturierte Berufsvorbereitungslehrgänge in den Klassen 9 und 12, die in einem Betriebspraktikum münden.
In unserem Schulkiosk können sich Kinder, Lehrer, Eltern und andere mit gesunden Lebensmitteln versorgen. Das Besondere: Der Kiosk wird, unter Zuhilfenahme von Eltern und Lehrern, in Eigenregie der Schüler geführt. Dies sehen wir als einen Teil der zu erwerbenden Selbstkompetenz der Schüler und – nicht zu letzt – als Vorbereitung auf das Berufsleben.
Klassenfahrten sind wichtig für das soziale, aber auch das inhaltliche und methodische Lernen der Kinder. Sie sind immer an den Unterricht angebunden und orientieren sich zukünftig an den von den Kindern gewählten Schwerpunkten der Schwerpunktklassen. Mit Stand von heute nehmen die Schüler an folgenden Fahrten teil: Im Jahrgang 5 fahren alle Kinder zu einer Kennenlernfahrt, in Jahrgang 6 lernen alle Kinder das Kanufahren in seinen vielfältigen Naturbezügen kennen. Im Jahrgang 7 findet die Fahrt mit naturwissenschaftlich – biologischen Hintergrund statt. In Klasse 10 lernen alle Schüler Europa aus gesellschaftspolitischer Sicht kennen.
Das Fahrtenkonzept wird sich mittelfristig an den Besonderheiten unserer Schule orientieren müssen. Hieran arbeiten wir zur Zeit.
Jeder Klassenraum erhält Computer, die den Schülern selbständige Informationssuche ermöglichen. Darüber hinaus lernen alle Schüler fachbezogene Kompetenzen, etwa im Excelunterricht in Mathematik im Jahrgang 7. Von besonderer Bedeutung sind die Computer für die Englischklasse, die über unterschiedliche Emailprojekte Kontakte in die englischsprachige Welt aufbauen.
Wo so viele Menschen aufeinander treffen, muss es zu Reibungsverlusten kommen. Manche Kinder und Jugendlichen bringen aber auch Probleme mit in die Schule, die von außen produziert worden sind. Um diesen Kindern und Jugendlichen zu helfen, beschäftigt die KTG Stadtteilschule in Dankersen eine Sozialpädagogin, die professionell für die Betreuung von Kindern mit Schwierigkeiten vorbereitet ist.
Kinder wollen lesen und wir wollen auch, dass Kinder lesen. Zum einen ist das Lesen die Kulturtechnik schlechthin und damit von zentraler Bedeutung für das Lernen, Leben und Arbeiten eines Menschen. Zum anderen steckt im Lesen eine eigene Welt, die sich nach Möglichkeit jedem offenbaren sollte. Deshalb haben wir, Lehrer, Eltern und Kinder, eine Bibliothek gegründet, in der Bücher gelesen oder geliehen werden können. Selbstverständlich wird die Bibliothek von Schülern organisiert und verwaltet. Während der Bibliothekszeiten können sich die Schüler außerdem im Schachclub oder in der Spieleecke beschäftigen. Tee und Gebäck werden vom Team „Teestube“ vorbereitet.
An der KTG Dankersen gibt es einen Schulsanitätsdienst. Die Schüler/innen werden vom DRK aus- und weitergebildet und übernehmen, einem selbst aufgestellten Dienstplan folgend, die Betreuung der Schüler/innen, die sich in den Pausen beim Spielen kleinere Verletzungen zugezogen haben. Eine Lehrerin und engagierte Eltern betreuen die Sanitäter/innen, achten aber auch darauf, dass die jungen Menschen so selbstständig wie möglich arbeiten.
Das Stadtteilbildungszentrum
Wenn Kinder in die KTG Stadtteilschule in Dankersen kommen, haben sie schon eine vierjährige Schulbiographie im Gepäck. Sie haben Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten
angelegt, Freunde gefunden und Probleme gelöst. Zu häufig gehen viele dieser Kompetenzen beim Übergang in die weiterführende Schule verloren. Unser Ansinnen ist es deshalb, den Übergang von der KiTa in die Grundschule und von der Grundschule in die Stadtteilschule im Sinne eines Stadtteilbildungszentrums zu systematisieren. Wir wollen Einvernehmen bzgl. der methodischen, der sozialen und der inhaltlichen Kompetenzen der Kinder und Jugendlichen herstellen. Ein besonderes Augenmerk wollen wir auf den Übergang von Klasse 4 zu Klasse 5 legen.
Alle Schüler der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule in Minden und die KTG Stadtteilschule in Dankersen können mit der entsprechenden Qualifikation im Jahrgang 10 in die gemeinsame gymnasiale Oberstufe am Königswall in Minden wechseln. Hier erwartet die Schüler eine Oberstufenprogrammatik, die ihnen gerecht wird. Sie haben drei Jahre Zeit zum Lernen, um dann gut qualifiziert am Zentralabitur teilzunehmen und hinterher in Studium oder Beruf zu wechseln. Auch in unserer Oberstufe führen wir zu verschiedenen Schulabschlüssen. Der Erwerb der zweiten Fremdsprache ist hier noch möglich.
„Sind wir erfolgreich?“ Wir glauben, ja! Aber glauben heißt nicht wissen. Deshalb versichern wir uns durch intensive interne und externe Evaluation unserer Arbeit. Das pädagogische Neudenken unserer Schule wird begleitet von dem Schulverbund „Blick über den Zaun“ und der Universität Siegen.
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